Der Support von Windows XP endet. Mit unseren Tipps können Sie den Umstieg ganz entspannt und ohne Probleme angehen

Weshalb Sie sich schnellstmöglich von Microsoft Windows XP verabschieden sollten

Der Countdown läuft!

Microsoft hat es angekündigt. Am 08. April 2014 wird nach gut 13 Jahren seit der ersten Veröffentlichung im Jahr 2001 der Support von Windows XP eingestellt. Diese Langlebigkeit hätte zu Anfang kaum jemand erwartet, denn auch Microsoft hatte das so nicht geplant. Doch selbst nach über 10 Jahren hält Windows XP immer noch einen Marktanteil von fast 40 Prozent. Marktführer ist laut dem kalifornischen Analystenhaus Net Applications das 2009 erschienene Windows 7, welches auf 44,7 Prozent aller PCs installiert ist.

Was machte Windows XP so erfolgreich?

Schaut man sich die ersten Schlagzeilen zu Windows XP an so findet man überwiegend negative. Gerade das Design wurde zu Beginn stark kritisiert und oft als „Teletubbie-Design“ bezeichnet.  Zudem benötigte das neue System  mehr Arbeitsspeicher als seine Vorgänger. So griffen  viele, statt zu den empfohlenen 128 MB, direkt zu 512 MB. Denn erst dann lief das System flüssig. Doch wirft man einen Blick auf den Nachfolger Windows Vista, wird schnell klar was den Erfolg ausmachte. Für den normalen Anwender waren nur wenige Erneuerungen auf den ersten Blick ersichtlich. Denn abgesehen von der überarbeiteten Oberfläche fielen nur wenige Änderungen ins Auge. Die gestiegenen Hardware-Anforderungen sorgten ebenfalls für einen schwachen Absatz von Vista, sodass viele bei Windows XP blieben.

Welche Auswirkungen hat die Abkündigung des Supports für Sie?

Eine abgekündigte Version von Windows erhält keine Softwareupdates von Windows Update mehr.
Auch Sicherheitsupdates, die zum Schutz des PCs vor Viren, Spyware oder anderer schädlicher Software beitragen, werden nicht mehr bereitgestellt. Zudem werden ebenfalls keine Software-Updates zum Erhöhen der Zuverlässigkeit von Windows (z.B. neue Treiber für die Hardware installiert.

Was wird empfohlen?

Es wird dringend empfohlen ein Update auf eine neuere Windows-Version durchzuführen.
Wir empfehlen auf Windows 7 oder Windows 8.1 zu aktualisieren. Da es sehr viele verschiedene Versionen des Betriebssystems gibt klären wir Sie über die Unterschiede auf.

Benötige ich eine 32-Bit- oder eine 64-Bit Version von Windows?

Um eine 64-Bit Version von Windows ausführen zu können benötigt der Computer einen 64-Bit-Prozessor (CPU). Ob Ihre CPU geeignet ist, lässt sich beim Hersteller nachlesen. Der Marktführer Intel produziert seit längerer Zeit ausschließlich 64-Bit Prozessoren. Während die 32-Bit Version von Windows maximal 4GB Arbeitsspeicher verwalten kann, bietet die 64-Bit Variante eine Unterstützung von bis zu 192 GB.  

Woran kann ich erkennen welche Version zurzeit ausgeführt wird?

Der schnellste Weg an diese Information zu gelangen ist das gleichzeitige Betätigen der „Windows“-Taste mit der „Pause“-Taste. Nach dem Drücken öffnet sich das Fenster mit den Systemeigenschaften.  Da es jedoch bei manchen Tastaturen vorkommt, dass diese keine „Pause“-Taste besitzen  beschreibe ich einen weiteren Weg um an diese Information zu gelangen. Klicken Sie dazu auf „Start“ und anschließend mit der rechten Maustaste auf „Arbeitsplatz“. Nun klicken Sie auf „Eigenschaften“ und es öffnen sich  die gewünschten Systemeigenschaften.

Wichtig: Es ist nicht möglich von einer 32-Bit Version auf eine 64-Bit Version zu aktualisieren.

Home Premium, Professional oder doch Ultimate?

Welche Version für Sie am besten geeignet ist können Sie schnell mit Hilfe der Vergleichstabellen in der Galerie herausfinden.

Sie sind sich unsicher auf welches System Sie umsteigen sollen oder ob die Leistung ausreicht?

Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen während des gesamten Prozesses mit unserem umfassenden „Know-how“ zur Seite.

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